Magen

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Das richtige Pferdefutter bei Magenproblemen

Nicht mehr nur Pferde, die für höchste sportliche Leistungen angetrieben werden, sondern auch immer mehr Pferde im normalen Reitbetrieb leiden unter dem Risiko an Magenbeschwerden zu erkranken.
Ursachen für diese Magenprobleme kann in erster Linie Stress sein. Muss das Pferd häufiger den Stall wechseln, oder liegen andere stressfördernde Faktoren vor, so schlägt sich das ähnlich wie beim Menschen häufig auf den Magen nieder.

Neben dem Stress gilt allerdings auch das Training, oder die falsche Haltung als ein großer Auslöser für Magenprobleme.
Um diese Probleme zu bewältigen sollte daher auf die richtige Ernährung des Pferdes geachtet werden. Sollte einfach wie gewohnt das ungeeignete Futter verwendet werden, so besteht das Risiko, dass Magengeschwüre auftreten können und eine Operation unumgänglich ist. 
Mit dem richtigen Pferdefutter bei Magenproblemen können Sie allerdings auch auf ganz natürliche Weise das Pferd wieder glücklich machen.

Tipps für das richtige Futter bei Magenproblemen

Als Grundbestandteil des Pferdefutters sollte hygienisch einwandfreies Heu zur Verfügung stehen. Die Menge sollte in Abhängigkeit vom Gewicht des Pferdes gewählt werden. Hierbei sollten etwa 2% des Körpergewichtes täglich an Heu verfüttert werden.

Am besten verteilen Sie diese Menge auf drei Mahlzeiten. Dieses ist besonders schonend für den Magen und dieser kann sich wieder erholen.
Ein besonderes Augenmerk sollte auch auf das Krippenfutter gelegt werden. Das Heu sollte dabei immer vor dem Verfüttern des Krippenfutters an das Pferd gegeben werden. So kann der Magen schon mal auf das Krippenfutter vorbereitet werden und wird besser vom Pferd aufgenommen.

Welches Krippenfutter ist geeignet für Pferde mit Magenproblemen

Natürlich stellt sich auch die Detailfrage, welches Pferdefutter jetzt besonders für Pferde mit Magenproblemen geeignet ist. Hier steht die Luzerne hoch im Kurs. Diese sorgt für eine Stabilisierung des PH-Wertes des Magens. Dadurch kann die natürliche Darmflora wieder hergestellt werden und das Pferd kann auch bald wieder auf die Schonkost verzichten.
Auch Leinsamen und Bierhefe entfalten eine positive Wirkung auf den Magen von empfindlichen Pferden.
Eine weitere wichtige Komponente in der Ernährung der Pferde ist der Aufbau und Erhalt der Muskulatur. Durch eine eingeschränkte Nahrungsaufnahme ist häufig ein Rückgang der Muskulatur zu beobachten. Um diese Atrophie aufzuhalten sollte auf Bewegung nicht verzichtet werden. Ebenso bieten sich Kombiprodukte an, die essentielle Aminosäuren und ausreichend Eiweiß dem Pferd bereitstellen. So kann auch mit wenig Training, durch eine Optimierung der Ernährung, das Pferd wieder an Stärke gewinnen.

Ergänzt werden kann die Ernährung dann noch mit Vitalstoffen. Diese stellen die dringend benötigten Vitamine und Mineralstoffe zur Verfügung.

Sie sehen also, Pferdefutter bei Magenproblemen muss nicht hoch komplex sein. Eine Mischung aus natürlichem Heu, Eiweißprodukten und Vitalstoffen hilft dem Pferd in der Regel. Zusätzlich sollte natürlich auf eine gute Haltung geachtet und Stress vermieden werden.